Montag, 26. März 2012

Über 50 Schülerinnen und Schüler beim Workshop „Computertomographie und Mathematik“

Die mathematischen Modelle hinter der Technik vorgestellt

Immer wieder heißt es, dass der Nachwuchs nur schwer für die Mathematik zu begeistern sei. Das Institut für Mathematik der Universität Paderborn hat damit keine Probleme. Der Schülerworkshop „Computertomographie und Mathematik“ von Professorin Dr. Andrea Walther lockte am vergangenen Wochenende über 50 Schülerinnen und Schüler in die Universität.

„Es hat Spaß gemacht, weil sich die Schüler so begeistert mit der Anwendung von Mathematik im realen Leben beschäftigt haben“, freut sich Professorin Walther. Bei einem Besuch im Paderborner Bruderkrankenhaus St. Josef erhielten die Schülerinnen und Schüler am Samstag von Privatdozent Dr. med. Marc Keberle Einblick in Tomographie. Keberle zeigte anschaulich wie sich die Technik vom ersten bildgebenden Verfahren bis hin zu aktuellen leistungsstarken Computertomographen entwickeln hat.

Professorin Walther erklärte im Anschluss welches mathematische Modell hinter den Bildern der Computertomographie steckt und zeigte, wie heutzutage Lösungen für diese mathematischen Aufgaben berechnet werden. Außerdem erfuhren die Teilnehmer, dass tomographische Methoden neben dem medizinischen Bereich zum Beispiel auch in der Weltraumerkundung oder der Materialanalyse eingesetzt werden.

Im zweiten Teil des Workshop konnten die Schülerinnen und Schüler selbst am Computer erste praktische Erfahrungen mit der Computertomographie sammeln. Sie erzeugten Computergraphiken, die dann von anderen Teilnehmern des Workshops zu
rekonstruieren waren. Die erworbenen Kenntnisse wurden zum Schluss in einem Wettbewerb getestet. Für die Besten gab es Knobelspiele als Preise.

 

Foto: (Universität Paderborn)

Beim Schülerworkshop sammelten die Schülerinnen und Schüler am Computer erste praktische Erfahrungen mit der Computertomographie.


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