Monday, 01. October 2012

Regionalakademie OWL-Workshop zur linearen Optimierung war zum ersten Mal an der Uni Paderborn

Schüler suchten nach optimalen Lösungen

Wie transportiert man Güter möglichst effektiv? Wie kann bei einer Produktion möglichst sparsam mit Material umgegangen werden? Wie maximiert man den Gewinn in einer Firma und optimiert einen Produktionsprozess? Fragen, zu denen es durch den Einsatz mathematischer Mittel optimale Antworten gibt. Damit beschäftigten sich nun Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 im Rahmen des dreitägigen Regionalakademie OWL-Workshops „Lineare Optimierung“ an der Universität Paderborn.

„Das Finden von optimalen Lösungen entscheidet mit darüber, wie erfolgreich ein Unternehmen am Markt ist“, erklärt die Leiterin des Workshops, Professorin Dr. Andrea Walther aus dem Institut für Mathematik. In den Seminarräumen der Universität Paderborn lernten die Schülerinnen und Schüler
zuerst graphische Verfahren zur Lösung einfacher Probleme kennen. Später wagen sie sich dann auch mit Unterstützung des Computers an die Lösung komplexerer Probleme.

Dabei nutzten sie das so genannte Simplex-Verfahren. Auf diese Weise können sich die Schülerinnen und Schüler in Theorie und Praxis in diesen sehr wichtigen Bereich der Mathematik einarbeiten. „Solche Inhalte sind im normalen Schulunterricht kaum zu finden. Daher haben die Teilnehmer hochmotiviert an den gestellten Aufgaben gearbeitet, so dass sie am letzten Tag des Workshops eigenständig optimale Lösungen für konkrete Problemstellungen finden konnten“, lobte Professorin Walther.

Wichtig sei für die Schülerinnen und Schüler auch der Erkenntnisgewinn gewesen, dass hinter scheinbar simplen Dingen meist sehr komplexe Sachverhalte stehen, die dann doch nicht so einfach zu lösen sind. 


Foto: (Institut für Mathematik)

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler lernten bei der Regionalakademie OWL das Suchen und Anwenden optimaler Lösungen.


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